station 11 - Dürrenmatt Themenweg

Den Blick zum Himmel gerichtet

Friedrich Dürrenmatt hat eine Leidenschaft für die Astronomie. Stundenlang beobachtet er den Himmel und reist 1981 sogar in die USA zur privaten Sternwarte auf dem Palomar Mountain, um das damals grösste Teleskop der Welt zu bewundern. Die Erkenntnisse des schweizerisch-amerikanischen Astrophysikers Fritz Zwicky (1898-1974) über Supernovae-Explosionen, also implodierende Sterne am Ende ihres Lebens, beflügelten Dürrenmatts Phantasie. Die Elemente des Universums (kosmischer Staub, Planeten oder Sterne) finden wir oft in seinen Bildern. In seinem Theaterstück „Portrait eines Planeten“ thematisiert er ausserdem die Selbstzerstörung des Sonnensystems.
 
Anekdote I
Friedrich Dürrenmatt war dermassen von der Astronomie begeistert, dass er sich ein eigenes Teleskop kaufte, sobald er es sich leisten konnte. Er verbringt ganze Nächte damit, die Sterne zu beobachten. Sein Teleskop ist im Centre Dürrenmatt Neuchâtel (CDN) ausgestellt.
 
Anekdote II
Friedrich Dürrenmatt beobachtet von seinem Haus am Chemin Pertuis-du-Sault in Neuenburg (Neuchâtel) aber nicht nur die Sterne, sondern auch die Fussballspiele im Stadion Maladière im Tal, wo der F.C. Neuchâtel Xamax spielt.
Illustration © Lucie Fiore