Geschlechtsspezifische Gewalt ist ein drängendes gesellschaftliches Problem. Sie beginnt nicht erstbei physischer Gewalt, sondern wurzelt in alltäglichen Rollenbildern, Normalisierungen und unsichtbaren Machtstrukturen.
In ihrer Ausstellung „Zagara – Ciò che resta“ untersucht die Fotografin Tiziana Amico diese unsichtbaren Mechanismen: vontradierten Geschlechterstereotypen und medialen Bildern bis hin zuintergenerationellem Schweigen und Trauma.
Im Rahmen dieses Abends tritt sie in einen offenen Dialog mit Stefanie Nuozzi und Cristina Froidevaux-Di Benedetto vom Frauenhaus Biel. Gemeinsam sprechen sie darüber, wiekünstlerische Arbeit und praktische Präventions- und Beratungsarbeitineinandergreifen können. Wie können Bilder und Geschichten helfen, gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu schaffen, Betroffene zu stärken und Prävention wirksamer zu gestalten? Welche Rolle spielen Stereotype, Schweigen und kulturelle Narrative bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Gewalt? Und wie können wir gemeinsam dazu beitragen, dass Prävention nicht nur reagiert, sondern bereits an den Wurzeln ansetzt?
Der Abend bietet Raum für Austausch, Fragen und ein gemeinsames Nachdenken darüber, wie Kunst und Soziale Arbeit zusammenwirken können, um Gewalt gegen Frauensichtbar zu machen und langfristig zu verhindern.
Informationen übermittelt via culturoscoPe
- 3. Juli 2026
- Freitag
- 18:00 - 19:30
- Öffentliche Verkehrsmittel
- Routenplaner
- Photoforum Pasquart Seevorstadt 71 / Faubourg du Lac 71 2502 Biel/Bienne [email protected] photoforumpasquart.ch









