Zehn Tage lang erkunden sie Klangwelten zwischen Tradition und Gegenwart, bringen Kompositionen ein, experimentieren und hören einander zu. Es entsteht ein flüchtiges Mosaik aus Stimmen, Rhythmen und Atem. Die unterschiedlichen Instrumente, Stile und Traditionen werden nicht vereinheitlicht, sondern bewusst nebeneinandergestellt – auf Augenhöhe. Das musikalische Ergebnis ist nicht vorab definiert, sondern entsteht im Prozess, im Spannungsfeld zwischen individueller Herkunft und kollektiver Neuschöpfung. Building Bridges ist kein Projekt mit vordefiniertem Ziel – sondern ein Raum für echte Begegnung. In einer Zeit, in der internationale Konflikte und Spaltungen die Schlagzeilen dominieren, setzt das Projekt ein praktisches Zeichen für Dialog, Zusammenarbeit und gegenseitigen Respekt.
Miqayel Voskanyan (Armenien) lässt sein Tar mit heimatlichen Klängen erklingen.
Carles Muñoz Camarero (Spanien) verwebt Nyckelharpa, Cello und Gesang.
Bernhard Schimpelsberger (Österreich) ist der pulsierende Schmelztiegel – ein Perkussionist, der die Welt als Klangarchiv sieht.
Andrej Prozorov (Ukraine) formt schimmernde Brücken auf dem Sopransaxophon.
Angeliki Pardali (Griechenland) vereinigt auf dem Santouri griechische Klänge mit modernen Beats.
Emilia Amper (Schweden) ist Weltmeisterin auf der Nickelharp.
Informationen übermittelt via culturoscoPe
- 23. Okt. 2026
- Freitag
- 20:00
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