Veranstaltung − Kunst, Ausstellung

Marie-Claire Ackermann – Zeichen in Bewegung

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Marie-Claire Ackermann – Signes en mouvement
Marie-Claire Ackermann – Signes en mouvement
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Die Organisatoren freuen sich sehr, diesen Winter die aktuellen Werke der bildenden Künstlerin Marie-Claire Ackermann zeigen zu dürfen!

Marie-Claire Ackermann ist eine aussergewöhnliche Künstlerin, die doch den eigentlichen Typus der Kunst verkörpert. Tatsächlich ist es nicht einfach zu beschreiben, was sie mit ihrer Kunst macht. Am ehesten ist dies vielleicht mit einem Vergleich möglich. Wir sprechen von «lautmalerischer» Sprache, wenn ein Wort das Wesenhafte des Bezeichneten einfängt, dessen Wesen gleichsam hörbar macht. Ähnlich wirken die Werke von Marie-Claire Ackermann im bildnerischen Bereich. In ihren Zeichnungen erforscht sie die Erscheinungswelten der Natur, hauptsächlich der Pflanzenwelt und der durch sie gestalteten Landschaften und Arrangements. In den Ölgemälden verdichtet die Künstlerin diese phänomenologischen Eindrücke weiter zu Zeichen, welche gleichsam die «Sprache» dieser Wesen sichtbar macht. Insofern könnte man in Anlehnung an den oben genannten Vergleich von einer «form- und farbmalerischer» Bildgebung sprechen.

Wassily Kandinsky schrieb in seiner epochalen Kunsttheorie (eigentlich einer Art Manifest) «Über das Geistige in der Kunst» (1912) von der Sichtbarmachung des Geistigen (Wesenhaften) als der eigentlichen Aufgabe von Kunst. Dies auch gerade im Zusammenhang mit der Entwicklung der Abstraktion in der Malerei. Als ehemalige Schülerin von Gottfried Tritten ist seine Suche nach der Balance zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion vielleicht auch in ihren künstlerischen Werdegang eingeflossen. Marie-Claire Ackermann hat in diesem Spannungsfeld einen so genuin eigenständigen und unverkennbar modernen Stil gefunden, wie es sich in der zeitgenössischen Kunst nur selten findet. Die Präzision des Ausdrucks verbindet sich in ihrer Malerei mit der geradezu physisch spürbaren Spontaneität in der Entstehung der einzelnen Werke.

Kurz und gut: Mit Beschreibung ist dieses Werk nur schwer fassbar zu machen – es muss in der direkten Auseinandersetzung erfahren werden!

Freier Eintritt

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten
  • Von 13. Dez. 2025 bis 7. März 2026
  • Freitag
    • 17:00 - 19:00
  • Sonntag
    • 15:00 - 18:00
Gut zu wissen
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- Finissage: Samstag 7. März 2026 16 Uhr

Vor Ort
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Zugang
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