Charles-Edouard Jeanneret wurde am 6. Oktober 1887 in La Chauxde-Fonds geboren. 1920 nimmt er das Pseudonym Le Corbusier an, um seine Tätigkeiten als Architekt und Maler zu differenzieren. Dieses Pseudonym ist an den Namen seines Urgrossvaters mütterlicherseits, Monsieur Lecorbésier, angelehnt.
1902 beginnt er eine Lehre zum Graveur an der Städtischen Hochschule für angewandte Künste. Unter dem Einfluss seines Lehrers Charles L’Eplattenier wendet er sich der Architektur zu, die er während seiner Praktikantenzeit in Paris und Berlin entdeckt hatte, sowie während seiner berühmten ‘‘Orientreise’’ (1911), die ihn durch die Balkanländer über Istanbul nach Griechenland und Italien führt.
Ab den Zwanzigerjahren zählt er zu den bekanntesten Architekten und Urbanisten des 20. Jahrhunderts. 1957 ernennt man ihn zum Ehrenbürger seiner Geburtsstadt; er stirbt am 27. August 1965 an der Côte d’Azur.
Um Le Corbusiers Werk auch als Architekt, Urbanist, Maler, Bildhauer und Autor zu begreifen, sollte man – auf den Spuren des Meisters in La Chaux-de-Fonds und Le Locle wandelnd - in die spezifische urbanistische und ästhetische Kultur beider Städte eintauchen.
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