Das Wechselspiel von Tanz und Musik steht im Zentrum des Abends. Musik bewegt – emotional wie körperlich. Diese körperlichen Impulse aufzuspüren, zu erforschen und tänzerisch weiterzuentwickeln, bildet einen wesentlichen Baustein der Choreografie. Zwischen Tanz und Gesang entsteht ein Raum des In-Beziehung-Tretens: Körper werden zu Resonanzkörpern, Klang berührt, etwas kommt in Schwingung – doch was?
Ausgangspunkt dieser Performance ist die Resonanztheorie des Soziologen Hartmut Rosa. Er beschreibt Resonanz nicht als bloßes Echo, sondern als eine lebendige Antwortbeziehung: Man lässt sich vom anderen berühren und vielleicht sogar verändern – ohne die eigene Stimme zu verlieren. Angesichts der Beschleunigung und Entfremdung unserer Zeit sieht Rosa darin einen möglichen Schlüssel zu einem gelingenden Leben. Das Stück übersetzt diese Idee in Bewegung, Klang und Licht – und lädt das Publikum ein, Resonanz selbst zu erleben.
Konzept, Choreografie und Leitung
Miriam Gluth
Tanz und Gesang
Miriam Gluth, Francine Hoenner, Solène Michel
Violoncello: Solène Michel, Klavier: N.N., Licht: Muriel Fritschi
Künstlerische Begleitung
Laure-Anne Dayer (Gesang), Karin Hermes (Tanz), Patrick Hunka (Licht)
Informationen übermittelt via culturoscoPe
- 13. Juni 2026
- Samstag
- 19:00
- 14. Juni 2026
- Sonntag
- 19:00
- Öffentliche Verkehrsmittel
- Routenplaner
- HKB Saal / Salle HEAB Jakob-Rosius-Strasse 16 / Rue Jakob-Rosius 16 2502 Biel/Bienne








