Veranstaltung − Kunst, Ausstellung

BASEL SOCIAL CLUB

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    • Biel/Bienne
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Der Basel Social Club kehrt vom 14. bis 20. Juni 2026 für seine fünfte Ausgabe zurück und verwandelt ein leerstehendes Bürogebäude in eine temporäre soziale Bühne für Kunst.

Für diese Ausgabe präsentiert KRONE COURONNE:

RELAX (chiarenza & hauser & co) zeigt die Arbeit you pay but you don’t agree with the price (2000–2026), einen Pappbecher, wie man ihn in Bars oder bei Vernissagen findet. Der Becher infiltriert den Basel Social Club, um benutzt und anschliessend weggeworfen zu werden – nicht als Ware, sondern als Vehikel für Gedanken; ein Wegwerfobjekt in einer Wegwerfökonomie. Ursprünglich 1994 im Capp Street Project in San Francisco als unbegrenzte Auflage realisiert, verweist das allgegenwärtige und zugleich unsichtbare Werk auf die Diskrepanz zwischen Preis und Wert.

Ergänzt wird die Präsentation durch zwei Siebdrucke, die Begriffe aus der Unternehmenswelt neu aneignen und die Logiken offenlegen, nach denen menschliche Arbeit gemessen und bewertet wird. Die Arbeiten verweisen auf die fragile Grenze zwischen Wert und Austauschbarkeit und reflektieren Systeme, in denen Arbeit fortlaufend bewertet, ausgebeutet und häufig unsichtbar gemacht wird.
Die Videoarbeit a sequel seeping nearby (2025) von Leolie Greet erinnert an generische, standardisierte und funktionale Büroumgebungen, in denen unauffällig Tropfen erscheinen – wie ein kontinuierlicher Flüssigkeitsstrom oder ein Zeichen von Leben und Veränderung. Fast theatralisch erzeugen die Tropfen eine animistische Atmosphäre, in der Emotionen durch Materie hindurchwirken. Die rationale Ordnung des Arbeitsplatzes wird zur Bühne einer langsamen, poetischen und sinnlichen Kontamination. Greet komponiert ein Ökosystem aus Elementen, das nicht nur die Art und Weise hinterfragt, wie wir die Welt beschreiben, sondern auch, wie wir uns zu unterschiedlichen Denk- und Ordnungssystemen positionieren. Hier spricht die Flüssigkeit selbst und wird zur Erzählerin einer porösen Geschichte, in der alles – selbst das Alltäglichste – zu schwitzen beginnt.
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Über:
RELAX (chiarenza & hauser & co) ist ein in Zürich ansässiges Kollektiv, bestehend aus Marie-Antoinette Chiarenza (1957, Tunis) und Daniel Hauser (1959, Bern), die seit 1983 zusammenarbeiten. Das « & co » in ihrem Namen verweist auf Kollaborationen mit anderen Personen, die teilweise direkt in die Werke eingebunden sind, teilweise aber auch nur am Entstehungsprozess beteiligt waren. Mit einem neo-konzeptuellen Ansatz nutzt RELAX Humor, um Fragen von Wert, Wohlstand, Produktion, Arbeit, Eigentum und Geschlechtergerechtigkeit in der Gesellschaft zu untersuchen. relax-studios.ch
Durch Objekte und Installationen entwickelt Leolie Greet (1995, Biel/Bienne) Erzählungen, die auf visuellen und sprachlichen Assoziationen beruhen. In ihren jüngsten Arbeiten erforscht sie eine Welt im ständigen Wandel. Durch die Umnutzung alltäglicher Gegenstände schafft sie ein Werkgefüge, das das erzählerische Potenzial des Gewöhnlichen erweitert. leoliegreet.ch

Informationen übermittelt via culturoscoPe

Öffnungszeiten
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  • Von 14. Juni 2026 bis 20. Juni 2026
Vor Ort
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